Nachrichten aus dem Süden

Augsburg: Gewerkschaft ver.di stellt Strafanzeige gegen NPD wegen Volksverhetzung

Mit einer Strafanzeige reagiert die Gewerkschaft ver.di Augsburg auf die Wahlplakate der NPD,
die beispielsweise in Augsburg-Lechhausen aufgehängt wurden.
„Mit Texten wie zum Beispiel ,Finger weg, NAFRI, wir sind kein Freiwild‘ – versehen mit dem
Bild einer blonden Frau – oder ‚Wir lassen die Luft raus aus der Asylpolitik‘, verbunden mit der
Darstellung ausländischer Mitbürger*innen als Luftballons, zeigt die NPD ein unerträgliches
menschenverachtendes und volksverhetzendes Verhalten, das nicht unbeantwortet bleiben
kann“, so Sigrid Giampa, stellvertretende ver.di-Bezirksgeschäftsführerin. „Ganz besonders widerwärtig
ist die Behauptung, dass Migration tötet“, so Sigrid Giampa weiter.
Der ver.di-Migrationsausschuss stellt sich ebenfalls massiv gegen diese Aussagen. „Dass eine
Partei wie die NPD in der Friedensstadt Augsburg volksverhetzende Plakate aufhängt, kann
nicht hingenommen werden. Es ist einer Demokratie abträglich, Menschen mit Migrationshintergrund
als Vergewaltiger und Mörder darzustellen“, so die Vorsitzende des ver.di-Migrationsausschusses
Dolores Sailer. „Wir werden mit allen demokratischen Mitteln gegen jegliches
rechte menschenverachtende Gedankengut angehen“, so Dolores Sailer weiter.

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