Sport im Süden

04.09.2018 Eishockey: Der EHC Königsbrunn hat die Kaderplanungen abgeschlossen

Für den EHC Königsbrunn geht es gerade mit großen Schritten Richtung Saisonbeginn, am 14. September steht schon die erste Vorbereitungspartie in Burgau an. Dabei ist die Spielerplanung abgeschlossen, der Kader für die erste Bayernligasaison steht jetzt fest.
Dabei gab es für die Königsbrunner Verantwortlichen einige Lücken zu schließen, denn alleine nach Burgau wechselten fünf Stammspieler und werden nicht mehr für Brunnenstädter auflaufen. In der neuen Spielzeit werden Dominik Zimmermann, Danny Grünauer, Josef Barnsteiner, Michael Folk und Maxi Merkle für die Eisbären ihre Schlittschuhe schnüren. Michael Fischer wechselte zurück nach Landsberg, und Jeffrey Szwez verließ den EHC mit unbekanntem Ziel. Mit den Verpflichtungen von fünf jungen Talenten bleibt sich Königsbrunn seiner Devise treu, einen ligatauglichen Kader aus einem Mix von erfahrenen Akteuren und Nachwuchsspielern aus der Region zu schmieden.
Der 19-jährige Nicolai Pest spielte zuletzt in der DNL2-Mannschaft des EC Peiting. Der gebürtige Friedberger will nun den Sprung in den Seniorenbereich schaffen und ist in Königsbrunn kein Unbekannter. In der Saison 2013/2014 stürmte er schon in der U16-Mannschaft des EV Königsbrunn und wechselte dann nach Augsburg.
Ebenfalls gerade erst 19 Jahre alt ist der gebürtige Schongauer Maximilian Hermann. In der Bayernliga ist er schon längst angekommen und spielte schon in Memmingen und Germering. Zuletzt zeigte er in Buchloe sein ganzes Können und agierte in der ersten Angriffsreihe mit den Top-Stürmern Alexander Krafczyk und Markus Vaitl. Für seinen Wechsel nennt er Gründe: „Ich hoffe, dass ich mich beim EHC weiterentwickeln und weiter in der Bayernliga spielen kann.“
In der Defensive möchte sich der 21-jährige Felix Anwander einen Platz erkämpfen. Der gebürtige Memminger erlernte in seiner Heimatstadt den Eishockeysport und spielte dort zwei Jahre im Seniorenbereich, ehe er dann in Bad Wörishofen in der Landesliga spielte. Danach wechselte er innerhalb der Liga zu den „Donau Devils“ des VfE Ulm/Neu-Ulm. Längerfristig will er sich aber höherklassig empfehlen und in der Bayernliga etablieren.
Einen ganz anderen Weg ging der 20-jährige gebürtige Münchner Dominik Schönwetter, der sein Handwerk als Stürmer im österreichischen Kitzbühel erlernte und dann zu Red Bull Salzburg wechselte. Dort spielte er von der U15 bis zur U18, ehe er dann den Sprung nach Wien zu Capitals schaffte. In der Saison 2015/2016 spielte er im Augsburger DNL-Team. Danach verschlug es ihn aber wieder zurück zu den Vienna Capitals, dort spielte er noch bei der U20 und versuchte sich zuletzt im Farm Team der Wiener. Im September beginnt er nun eine Ausbildung in Augsburg und hatte hier auch seine Freundin kennengelernt. „Ich sehe in Königsbrunn einen guten Ausbildungsverein für mich“ erklärt Schönwetter. „Der EHC hat ein gutes sportliches Ziel für die Saison, die Mannschaft ist stark ich fühle mich schon sehr wohl hier.“
Mit Luka Gottwald kehrt ein Königsbrunner in seine Heimat zurück. Der 20-jährige Defensivspezialist erlernte beim ESV Königsbrunn die Grundlagen des schnellsten Mannschaftssports der Welt und spielte die letzten Jahre in Landsberg. Zuletzt lief er dort auch für die erste Mannschaft auf. Auch er nennt klare Motive für einen Wechsel nach Königsbrunn: „Beim EHC habe ich nun die Chance bekommen in der Bayernliga zu spielen, und ich werde sie auch nutzen. In Königsbrunn bin ich zuhause und wohne gerade mal zwei Minuten vom Stadion weg.“ Neben dem Eishockeysport absolviert er gerade bei der Stadt Augsburg eine Ausbildung als Verwaltungssekretäranwärter.
EHC-Vorstand Tim Bertele nennt seine Gründe für die Auffrischung des Kaders: „Ich freue mich besonders, dass es uns gelungen ist, eine Vielzahl von jungen Spielern aus der Region für uns zu gewinnen. Im Gegenzug haben wir bewusst den ein oder anderen älteren Spieler dafür ausgetauscht, da wir den Neuzugängen eine Chance geben wollen, sich in der Liga zu etablieren. Was ich jetzt schon definitiv sagen kann ist, dass wir uns damit im Punkto Fitness in jedem Fall verbessern. Teilweise sind Spieler dabei, die kein einziges Sommertraining gefehlt haben. Das habe ich schon lange nicht mehr erlebt.“
Das Sommertraining ist nun allerdings beendet, doch aktuell gibt es Probleme mit der Eishalle. Denn bei den Abrissarbeiten der Königstherme wurde eine Wasserleitung beschädigt, erst kurz vor Saisonauftakt soll es Eis geben. Momentan pendelt die Mannschaft zwischen Augsburg, Landsberg und Burgau, teilweise an einem Tag an zwei verschiedenen Trainingsstätten. Die Stimmung innerhalb des Kaders ist trotzdem gut, die Spieler sind schon heiß auf Eishockey. Am 16. September folgt dann die Heimpremiere auf eigenem Eis, ab 18 Uhr sind dann für ein Vorbereitungsspiel die höherklassigen „Indians“ des ECDC Memmingen zu Gast.

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